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Muddeln – Mit „Nachdruck“ zu mehr Aromen

Von: am 20. Februar 2012

Englisch „Muddle“ steht für Durcheinander, Wirrwarr und Wurstelei. Nicht wirklich möchten wir uns so etwas im Cocktailglas vorstellen. Umso erstaunlicher, dass es das „Muddeln“ unter die Top Five der modernen Mixtechniken geschafft hat. Was genau die Wurstelei mit köstlichen Cocktails zu tun hat, mit welchem Werkzeug wir sie ausführen und: welcher Cocktail unbedingt gemuddelt werden muss? Wursteln wir uns durch die Besonderheiten des Muddelns …

Mit dem Einzug der frischen Zutaten in die Cocktailzubereitung, kam auch er: der Muddler. Ein handliches Werkzeug, das ein wenig aussieht wie ein geschrumpfter Baseballschläger. Manchmal ist er am unteren Ende verdickt, so dass er seine Aufgabe noch besser erfüllt: der Muddler ist zum Verreiben, Zerdrücken, Zerstoßen von Früchten, Kräutern und Gewürzen da!

Diese Technik benutzt die Menschheit bereits seit Anbeginn ihrer Geschichte. Der Mörser, dessen Stößel die Urmutter aller Muddler ist, tut seinen Dienst bereits seit vorgeschichtlicher Zeit. Viele populäre Gerichte der Römer wurden in einer Reibschale namens Mortarium hergestellt, und spätestens mit der Entdeckung asiatischer Köstlichkeiten zog der Mörser auch in unsere Küche ein. Was aber ist so anders an zerriebenen Früchten, Kräutern und Gewürzen, schmecken sie wirklich besser?

Selbstverständlich! Die ätherischen Öle, die Pflanzen in ihren Öldrüsen herstellen und im Pflanzengewebe speichern – zum Beispiel in Blättern, Samen und Wurzeln – werden beim vorsichtigen Verreiben freigesetzt. Wer jetzt an „Mus im Glas“ denkt, liegt völlig falsch, denn Muddeln heißt nicht musen. Ginge es darum, die Konsistenz einer Zutat zu zerstören, beförderten wir sie in den Elektromixer. Beim Muddeln kommt es auf die richtige Technik an: Ziel ist es, die Zutat sanft zu zerreiben, so dass die ätherischen Öle sich entfalten könnten. Dafür wird das Drücken mit einer Drehbewegung verbunden, mit der ein gewisses Maß an Reibung entsteht.

Könner des Mojito zum Beispiel drücken die frischen Minzblätter mit dem Muddler vorsichtig an den Glasrand und reiben sie kontrolliert hin und her, damit das Minzaroma sich mit dem Limettensaft verbinden kann und der Kult-Cocktail sein volles Aromapotential entwickelt.

Muddeln wir uns zum Abschluss einen Passionfruit Caipirinha mit BOLS Maracuja, Zitrone und einer frischen Maracuja oder einen Majestic Tea Time mit BOLS Green Tea, Limette und Ingwer oder – am allerbesten: einen Vanilla Berry Crush mit BOLS Strawberry. Es gibt so viel zu entdecken im Universum der Cocktails!

Bildquelle:http://andreasrecipes.com/2011/09/02/caipirinha-cocktail/


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