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Burlesque!

Von: am 26. September 2014
Scarlett Martini_001_beschnitten

Carlos Kella (Fotograf), Queen Calavera: Scarlett Martini

Ob in der „Kleinen Nachtrevue“ oder „Lillys Wonderland Bar“ in Berlin, im „Queen Calavela“ in Hamburg, in der „Kokettbar“ in Köln: Burlesque hat Hochkonjunktur! Die Teaserettes touren als „Germany’s First Burlesque Comedy a Go-Go“ durchs Land, Künstlerinnen der Petits Fours aus Köln, Sweet Chili aus München oder die Harbour Pearls aus Hamburg bespielen mit ihren Burlesque-Shows Bars und Kleinkunsttheater Deutschlands.

Was macht Burlesque so unwiderstehlich? Marlene von Steenvag, deutsche Burlesque-Tänzerin und Gastgeberin des zweiten „International Berlin Burlesque Festivals“, glaubt, es sei das Spiel mit dem Enthüllen und Verhüllen, denn eine Burlesque-Tänzerin lässt im Gegensatz zur Striptease-Tänzerin ihre Hüllen nie ganz fallen. Und: entblößt sie ein Stück Haut, so wird es gleich wieder – richtig – verhüllt, zum Beispiel mit einem Federfächer.

Lou on the Rocks

Carlos Kella (Fotograf), Queen Calavera: Lou on the Rocks

Ihren Ursprung hat die Burlesque in den Varieté-Theatern im Paris der 20er Jahre, wo im Les Folies Bergère und im Moulin Rouge die ersten rein erotischen Revuen entstehen. Josephine Baker rockt im Bananenröckchen die Bühne, in Berlin konfrontiert Anita Berber das Publikum mit „Tänzen des Lasters, des Grauens und der Ekstase“, in New York wird Minsky’s Burlesque zum Publikumsmagnet. Das Aufkommen des Striptease verdrängt die Burlesque vorerst. Doch mit der Pin-Up-Kultur der 1950er Jahre kommen Betty Page oder Lili St. Cyr als Burlesque-Stars zurück. Anfang der 90er erlebt die Burlesque ein weiteres Revival: Seitdem ist „New Burlesque“ aus der Unterhaltungskultur der Großstadt nicht mehr wegzudenken.

Coco de Ville

Carlos Kella (Fotograf), Queen Calavera: Coco de Ville

Dita von Teese, die Exfrau Marilyn Mansons, ist die ungekrönte Königin unter den Burlesque Ladies. Ein halbnacktes Bad in einem überdimensionierten Swarowski Martini-Glas verhalf ihr zum Durchbruch und zu einer raketensteilen Karriere. Und auch Scarlett Martini vom „Queen Calavela“, hat zum Glas und zum Cocktail eine besonders innige Beziehung.

Tatsache: Burlesque und Cocktail, das geht sehr gut zusammen. Mixen wir uns also einen Millionaire’s Daiquiri mit BOLS Apricot Brandy, der sieht am ehesten so aus wie der Drink, den Scarlett Martini auf dem Bild in der Hand hält, – und: Hoch lebe die Burlesque!

Übrigens: vom 2. bis zum 5. Oktober findet in Berlin das zweite „International Berlin Burlesque Festival“ statt. Viel Vergnügen dabei!

http://www.queencalavera.com

http://www.sweet-chili-burlesque.de

http://www.lillys-wonderland-bar.de

http://www.the-petits-fours.de

http://www.wunderland-agentur.de/cms2/front_content.php?idcat=1357

http://www.marlene-von-steenvag.de

 

Millionaire’s Daiquiri

1,5 cl Gin

1,5 cl BOLS Apricot Brandy

4,5 cl dunkler Rum

1,5  cl frischer Limettensaft

1 Spritzer BOLS Grenadine

Zubereitung:

Alle Zutaten mit Eis in einem Shaker shaken, in ein vorgekühltes Martiniglas abseihen.

Glas:

Martini

Dekoration:

Limettenviertel


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